Verbotenes Rennen in Leipzig - Polizei ermittelt Fahrerin

In der Nacht auf Mittwoch kam es im Norden von Leipzig zu einem verbotenen Rennen zwischen zwei Fahrzeugen. Eine mutmaßliche Fahrerin (23, deutsch) konnte ermittelt werden. Eine zivile Streife befuhr in der Nacht vom Montag zum Dienstag die Rackwitzer Straße in stadtauswärtiger Richtung, als sie von einem Toyota mit augenscheinlich erhöhter Geschwindigkeit überholt wurde. An der nächsten Ampel, die rot zeigte, standen der Toyota sowie ein Mercedes Benz und warteten auf das Umschalten der Ampel. Als das grüne Lichtzeichen erschien, beschleunigten beide Fahrzeuge stark und mussten aufgrund ihrer erhöhten Geschwindigkeit eine Gefahrenbremsung an der nächsten, rot anzeigenden Ampelkreuzung durchführen. Im weiteren Verlauf fuhren die Fahrzeugführer auf der Maximilienallee in stadtauswärtiger Richtung weiter und überholten sich abwechselnd. Der Mercedes bog später auf die Thünenstraße ab. Die Beamten folgten dem Toyota bis zur Bundesautobahn 14 in Richtung Halle. Da es zu keinem Zeitpunkt möglich war, den Toyota gefahrenlos anzuhalten, entschlossen sich die Beamten, den Fahrer oder die Fahrerin im Nachgang zu ermitteln. Die kurz darauf mit dem Fahrzeug an ihrer Meldeadresse angetroffene 23-jährige Halterin steht nun im Verdacht, an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teilgenommen zu haben. Das Polizeirevier Leipzig hat die Ermittlungen hierzu und zum gegenwärtig noch unbekannten Mercedesfahrer beziehungsweise zur noch unbekannten Mercedesfahrerin aufgenommen.